"Die Schule der Diktatoren" von Erich Kästner (2014)

Wir vom Linzer Theater Club freuen uns, unserem Publikum im Sommer 2014 etwas ganz Besonderes anbieten zu dürfen!

 DIE SCHULE DER DIKTATOREN

Eine Groteske von ERICH KÄSTNER (1899 - 1974)

 

TERMINE

PREMIERE: Donnerstag, 24. Juli 2014, 20:30 Uhr

Weitere Aufführungen: 25.Juli.- 9.August. um 20:30 Uhr bei Schönwetter, außer Sonntag, im Rondell am Linzer Schlossberg (Eingang Römerstraße)

Karten gibt es NUR an der Abendkasse ab 19 Uhr

Reservierungen unter:  0732 78 10 90  oder  0660 57 97 800  oder  per E-mail: office(at)ltc.co.at 

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 flyer

INHALT

"Es lebe der Präsident!" - Das Problem daran ist nur, dass der Echte schon längt tot ist. Im Moment "regiert" der dritte oder der vierte Doppelgänger. Die Geschicke dieses fiktiven Staates werden nämlich nicht durch den Präsidenten gelenkt, im Gegenteil, der Premier, der Kriegsminister, der Leibarzt und der Stadtkommandant lenken den "Präsidenten" - der ja gar nicht der Echte ist. Der Professor dressiert in seiner "Schule der Diktatoren" nämlich haufenweise Doppelgänger, die dem ersten, bereits verstorbenen Original in Aussehen, Statur und Sprache auf Haar gleichen. Das Volk merkt davon nichts. So ein Präsidentenschüler hat es eigentlich recht gut: Er bekommt Essen, ein Dach über dem Kopf, Geld für seine Angehörigen, und darf, sooft er will, in den Pavillion zu den staatlich angestellten leichten Mädchen - wäre da nicht die Tatsache, dass blinder Gehorsam zu leisten ist und eigenes Denken bzw. der kleinste, vom Protokoll abweichende eigenmächtige Satz sofort mit Exekution geahndet wird - und der nächste Doppelgänger tritt seinen Dienst an. Ganz klar, dass sich irgendwann mal jemand dagegen auflehnt. Der siebente Präsidentenschüler plant schon einen Putsch...

 

TRIVIA

Erich Kästner, vor allem bekannt durch seine phantasievollen Kinderbücher wie z.B. "Pünktchen und Anton", "Das fliegende Klassenzimmer" oder "Emil und die Detektive" versuchte sich - wie die wenigsten wissen - auch auf dramatischer Ebene: Im Jahre 1957 fand in München die Uraufführung von "Die Schule der Diktatoren" statt. Kästner schrieb viele Jahre an seinem Theaterstück, und ließ dabei auch viele persönliche Erfahrungen einfließen, die er während der nationalsozialistischen Diktatur machte. Trotzdem wies Kästner ausdrücklich in seinem Werk darauf hin, dass er nicht wolle, dass die darstellenden Personen auf der Bühne wie bekannte Politiker/Diktatoren aussehen, sondern dass sich die Aussage des Stücks auf jede beliebige Zeit umlegen lassen solle und sich in jedem Land auf der Welt abspielen können solle. Gerade heutzutage hat sich das Stück seine Aktualität bewahrt: Die Konflikte in der Ukraine, Syrien, Ägypten und vielen anderen Ländern erinnern an die Thematik, mit der sich Kästner in "Die Schule der Diktatoren" auseinandersetzt. Die kritische Groteske soll zum Nachdenken anregen, jedoch auch unterhaltsam sein, durch viele komödiantische Elemente wird das schwere Thema auf einmal leicht und verträglich - man lacht, und lernt etwas dabei. 

 

BESETZUNG

Kriegsminister

Michael Riener

Premier

Daniel Fürlinger

Leibärztin

Helga Zettl

Professor

Heinrich Fabits

Inspektor

Alois Neuböck

Präsident

Alois Kreuzwieser

Präsidentin

Evelyn Schönauer

Sohn

Patrick Sigl

Major

Robert Bubic

Stadtkommandant

Peter Froschauer

Vierter

August Wolfsteiner

Fünfter

Thomas Gerstgrasser

Sechster

Alois Kreuzwieser

Siebenter

Johannes Renoldner

Achter

Alois Kreuzwieser

Paula

Veronika Hohenbruck

Doris

Rebekka Kronewitter

Stella

Ruth Marwan

Wirtin

Eveline Kralovec

Matrose

Tolga Ekincioglu

Hausiererin

Anna Laimer

   

Mädchen

Lisa Luxbauer

Dojen

Hubert Haunschmidt

Nuntius

Grigorios Zeimpekis

Buchhalter

Hubert Haunschmidt

Soldat

Helmut Hartl

 

 

Inszenierung und Bühne

Erhard Ferchenbauer

Assistenz

Lisa Luxbauer

   

Licht und Tontechnik

Sabine Cap

Bühnentechnik

Erhard Ferchenbauer

 

 

Werbung

Heinrich Fabits

Sponsoring

Isolde Weberberger, Hermann Kogler

Bühnenbau

E. Ferchenbauer, S. Cap, H. Laimer W. Hochwagen, H. Haunschmidt, R. Bubic

Service-Team

Walter Hochwagen Gertrud Althuber, Berta Buchberger

Aufführungsrechte

Chronos Theatertexte

Produktionsstätte

SCENARIO theater-art-studio

 

 

 

 

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